„Erfolg ist die Summe richtiger Entscheidungen“ so steht es in Wikipedia. Und wer möchte das nicht – erfolgreich sein. Egal ob es im Sport, im Beruf oder im privaten Leben ist.

Doch leicht ist das nicht mit den Entscheidungen, das dürfte den meisten bekannt sein. Während die einen wie selbstverständlich selbst die schwierigste Entscheidung treffen, haben andere bereits Schwierigkeiten, die richtigen Klamotten am Morgen auszuwählen.

Der Schlüssel zu persönlicher Stärke und Wachstum ist somit Entscheidungsfreudigkeit. Die gute Nachricht dabei, man kann das ähnlich wie deine sportliche Leistung trainieren und üben. Der heutige Artikel gibt dir 7 Schritte an die Hand, die dich als Schritt-für-Schritt-Anleitung zu einer guten Entscheidung führen wird.

Warum sind Entscheidungen so wichtig?

Nichts ist schlimmer, als Entscheidungen, die nicht getroffen werden. Nichts – nicht einmal Fehlentscheidungen. Ungetroffene Entscheidungen sind Produktivitätskiller und kosten Zeit, Nerven und führen schließlich zum Aufschieben. Kurz sie rauben dir Energie.

Entscheidungen stehen immer am Anfang einer Handlung oder eines Ziels. Sei es eine sportliche Herausforderung, die du im nächsten Jahr bewältigen möchtest oder auch eine Gewohnheit, die du installieren möchtest. Ohne eine bewusste Entscheidung geht es dabei nicht.

Doch Vorsicht – wir glauben zwar, dass wir frei in unserem Willen und unseren Entscheidungen sind, doch eigentlich werden wir in erster Linie von unseren Gewohnheiten gesteuert. Böse formuliert leben wir nicht bewusst, sondern werden gelebt. Und um das zu durchbrechen, braucht es jede Menge Willenskraft.

In 7 Schritte die richtige Entscheidung treffen

  1. Was willst du überhaupt entscheiden?

Bevor du mit deiner Entscheidungsfindung startest, musst du dir erst einmal darüber im Klaren sein, für was und warum du diese Entscheidung treffen willst bzw. musst. Das mag banal klingen, ist aber essentiell. Werde dir also klar, worüber du die Entscheidung fällen willst.

  1. Bis wann willst du dich entscheiden?

Nichts schiebt man lieber vor sich her als unangenehme Entscheidungen. Da hilft nur eins – setze dir eine Frist. Es ist erstaunlich, aber sobald wir eine Frist für unser Tun haben, arbeiten wir schneller und produktiver. Das machst du dir auch für deine Entscheidungsfindung zu Nutze und definierst eine Deadline für dich.

  1. Welche Lösung gibt es und was sind die Alternativen?

Eine Entscheidung bringt immer Konsequenzen mit sich. Das muss dir klar sein und deshalb diskutierst du in diesem Punkt Lösungen und Alternativen. Diskutieren – denn zusammen mit anderen Leuten tut man sich an dieser Stelle viel leichter. Was bist du bereit für dein Ziel zu tun? Was riskierst du und was lieber nicht? Male ein paar Szenarien zu deinem Ziel oder deinem Problem aus und schreibe sie am besten in kurzen Stichworten auf. Wichtig – hier geht es nicht um Pro-und-Kontra. Das kommt später – hier geht es darum, mögliche Lösungswege aufzuzeigen.

  1. Reduziere die Möglichkeiten

Eventuell warst du ja im vorhergehenden Punkt besonders kreativ und hast dutzende Möglichkeiten und Wege aufgezeigt. Das ist gut, doch je mehr Auswahl desto schwieriger die Entscheidung. Du kannst das vom Supermarkt oder eben vom morgendlichen Blick in den Kleiderschrank. Reduziere also in diesem Schritt die Möglichkeiten. Optimaler Weise hast du am Ende nur noch zwei Alternativen.

  1. Erstelle eine Pro- und Kontra-Liste

Erst jetzt gilt es, eine Methode anzuwenden, die sicher viele kennen – die Pro- und Kontra-Liste. Doch auch wenn die Methode gut bekannt ist, benutzt wird sich dennoch selten. Das ist schade! Nimm dir also ein Blatt Papier und führe alle Argument für oder gegen deine zwei Möglichkeiten auf. Am besten geht das natürlich in einer Liste mit je einer Spalte für Vor und einer für den Nachteil. Da diese Methode hier durchaus aufwändig ist, ist eben der vorherige Schritt mit der Reduzierung der Möglichkeiten essentiell. Und durch den vierten Schritt hast du auch schon eine gute Grundlage für deine Liste.

  1. Planung ist die halbe Miete

Im sechsten Schritt gilt es, einen Plan zu erstellen. Hä? Wirst du dich jetzt vielleicht fragen. Schließlich hast du dich doch noch gar nicht entschieden. Nun oftmals reicht die Pro- und Kontra-Liste nicht aus und deshalb gilt es in diesem Schritt, einmal eine ganz grobe Planung anzugehen. Spiele die beiden Szenarien durch und du kommst deiner Entscheidung schon sehr nah.

  1. Entscheide dich oder wirf eine Münze

Jetzt bist du bereit – alle rationalen Beweggründe liegen auf dem Tisch. Auch deine Gefühle hast du untersucht und nun gilt es, die Entscheidung zu treffen.

Fällt dir das noch immer schwer, so hilft ein Trick – wirf eine Münze! Richtig gelesen – wirf eine Münze. Kopf die Alternative A und Zahl die Alternative B. Nachdem du die Münze geworfen hast, lässt du sie verdeckt. Was wünschst du dir, was gefallen ist? Alternative A? Dann hast du deine Entscheidung bereits getroffen und das Aufdecken kannst du dir sparen. Ist dir A oder B jedoch egal, dann akzeptiere die Entscheidung der Münze.

Stehe zu deiner Entscheidung

Die Entscheidung ist nun gefallen, jetzt kommt es richtig dick. Du musst jedoch nicht nur deine Entscheidung treffen, sondern vor allem unbedingt zu deiner Entscheidung stehen. Verspreche dir selbst, das auch wirklich durchzuziehen oder – noch besser – mache sogar einen schriftlichen Vertrag mit dir selbst. Hier musst du jetzt hart sein.

Die bereits in der Entscheidungsphase erstelle Grobplanung gibt dir da einen guten Fahrplan vor. So kannst du jetzt sofort ins Handeln kommen und das am besten in den nächsten 72 Stunden.

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