Projektportfoliomanagement, kurz PPM, ist die permanente Planung, Priorisierung, übergreifende Steuerung und Überwachung aller Projekte einer Organisation oder eines abgeschlossenen Teilbereichs einer Organisation. Projekte innerhalb eines Projektportfolios können untereinander konkurrieren. Ziel des Portfoliomanagements ist es, die zur Umsetzung der Unternehmensstrategie passenden Projekte oder Programme auszuwählen und durchzuführen. Dabei müssen Projektportfoliomanager projektübergreifend Risiken vermindern und Ressourcen einplanen.

Während es beim Projekt- und Programmmanagement um die richtige Ausführung von Projekten geht, kümmert man sich beim Portfoliomanagement darum, die richtigen Projekte auszuführen.

Aufgaben des Projektportfoliomanagements

Was ist der Unterschied zu

Multiprojektmanagement

Multiprojektmanagement bezeichnet die Planung, übergreifende Steuerung und Überwachung von mehreren Projekten, die inhaltlich nicht zusammengehören müssen. Konflikte zwischen Einzelprojekten (z.B. um Ressourcen oder Ziele) soll es ausgleichen. Insofern verbindet Multiprojektmanagement die Führungs mit der Projektebene. Im Vergleich zum Portfoliomanagement liegt der Fokus nicht unbedingt auf der Umsetzung der Gesamtstrategie einer Organisation, sondern mehr auf der Koordination und Kontrolle der gemeinsam gemanagten Projekte. Multiprojektmanagement wird oft als übergeordneter Sammelbegriff für Programm- und Portfoliomanagement verwendet.

Programmmanagement

Programmmanagement ist die Initiierung, Planung, Überwachung und Steuerung von mehreren inhaltlich zusammengehörenden Projekten, die einem gemeinsamen, übergeordneten Ziel dienen. Ein Programm ist zeitlich befristet. Projektportfoliomanagement ist normalerweise nicht zeitlich begrenzt. Es dient dazu, Konflikte und Abhängigkeiten zwischen Projekten fortlaufend wirtschaftlich zu optimieren. Das Programmmanagement ist formal eine Ebene unter dem Portfolio angesiedelt.

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